Überdimensionale Stromtrassen – eine Gefahr für die Gesundheit

Gleichstromleitungen in dem jetzt geplanten Ausmaß gibt es in Deutschland noch nicht.
Beim MRT – Magnetresonanztomographie (bildgebendes Verfahren / medizinische Untersuchung) geht es um starke Magnetfelder, die im Alltag so nicht auftreten. Die Auswirkungen auf Schwangerschaft und embryonale Entwicklung  wird noch untersucht. Man will wissen, welche Auswirkungen solch starke Felder haben können. Daher wird bei Schwangeren nur im Notfall ein MRT veranlasst. – Das sei eine Vorsichtsmaßnahme.  – Von Stromtrassen gehen permanent statische Magnetfelder aus!!!
Es gibt Studien, die auf einen statistischen Zusammenhang zwischen niederfrequenten Magnetfeldern unterhalb der Grenzwerte und Leukämie im Kindesalter hinweisen. Dafür hat man die Wohnorte an Leukämie erkrankter Kinder mit denen gesunder Kinder verglichen und festgestellt, dass die an Blutkrebs erkrankten Kinder häufiger höheren häuslichen Magnetfeldern ausgesetzt waren als die gesunden.
Die Kinder waren im Tagesmittel mit 0,3 bis 0,4 Mikrotesla deutlich weniger als den für niederfrequente Felder geltenden Grenzwerten ausgesetzt. Der Durchschnittswert eines normalen Haushalts liegt bei etwa 0,1 Mikrotesla. – Der Grenzwert für Gleichstromleitungen liegt bei 500 Mirkrotesla !!!
Bei einer Freileitung ist der Bereich, in dem sich das niederfrequente magnetische Feld nachweisen lässt, wesentlich breiter als beim Erdkabel. Dafür kann aber direkt über dem Erdkabel wiederum das Magnetfeld deutlich höher sein als direkt unter einer Freileitung. Es gibt keine Patentlösung…

Es muss vermieden werden, neue Leitungen durch bewohnte Gebiete zu führen!
Der Grenzwert für magnetische Flussdichte bei Gleichstrom wurde für Deutschland mit 500 Mikrotesla festgelegt.
Die deutsche Strahlenschutzkommission schätzt die Gefahren durch starke magnetische Gleichfelder als relevant ein und weist daraufhin, dass es für die Einschätzung der schwächeren magnetischen Gleichfelder im Umkreis von HGÜ-Leitungen keine Untersuchungen gibt!
Tierversuche, die auch im Bereich von über 100 Mikrotesla durchführt wurden, brachten uneinheitliche aber keineswegs unbedenkliche Ergebnisse.
Es gibt Beweise für die belästigenden indirekten Wirkungen von elektrischen Gleichfeldern um HGÜ-Trassen.
Es gibt keine Studien unter realen Bedingungen, bei denen solche Nebenwirkungen untersucht wurden!
In Deutschland gilt ein Grenzwert für magnetische Flussdichte bei Gleichstrom von 500 Mikrotesla.
Es gab in Versuchsreihen Zweifel an der Unbedenklichkeit eines Wertes in dieser Größenordnung.
Wie schon bei der Grenzwertfestlegung für Wechselfelder, wurde auch bei magnetischen Gleichfeldern auf einen vorbeugenden Schutz der Bevölkerung verzichtet!