Stand der Trassenplanung

Lesen Sie hier, was bisher beim Leitungsvorhaben von der Bundesnetzagentur veröffentlicht wurde:
Die Antragskonferenzen für den Abschnitt C Raum Hof – Schwandorf fanden im Mai 2017 in Weiden sowie in Hof statt. Ein­geladen waren die Träger öffentlicher Belange, an­erkannte Ver­einigungen sowie die interessierte Öffent­lichkeit. Auf den Antrags­konferenzen wurden Informa­tionen zur Umwelt- und Raum­verträg­lichkeit des im Antrag vor­geschlage­nen Trassen­korridors und zu möglichen Alternativen gesammelt und erörtert. Ziel war es, zu be­stimmen, welche Unterlagen der Vorhaben­träger für die raum­ordnerische Beurteilung und für die Strategische Umwelt­prüfung nach § 8 NABEG vorlegen muss.
Mit Hilfe der Erkenntnisse aus den Antrags­konferenzen und schriftlichen Stellung­nahmen hat die Bundes­netzagentur am 6. Oktober 2017 den Unter­suchungs­rahmen festgelegt. Dieser bestimmt den Inhalt der Unter­lagen, die die Vor­haben­träger nach § 8 NABEG einzu­reichen haben.
Die Bundesnetzagentur hat mit dem Untersuchungs­rahmen über die kleinräumige Verschiebung von Trassen­korridoren bei Gattendorf und Stemmasgrün sowie über die Aufnahme von neuen, kleinräumigen Trassenkorridor­segmenten bei Püchers­reuth und Bechtsrieth ent­schieden. Eine Alternative im Bereich Manteler Forst, die zuvor von den Vorhabenträgern ausgeschieden wurde, wurde wieder ins Ver­fahren aufgenommen. Zudem wurden den Vorhaben­trägern aufgrund von Vorschlägen Dritter zwei neue Alternativen zur Grobprüfung aufgegeben.

Festlegung des Trassenkorridors:
Am 6. Juni 2018 hat die Bundesnetzagentur entschieden, eine Bündelung mit der A 93 bei Gattendorf als ernsthaft in Betracht kommende Alternative in das weitere Bundes­fachplanungs­verfahren aufzunehmen. Sie hat außerdem entschieden, bei Köditz zwei Trassenkorridor­segmente zu verschieben und eines nicht weiter zu betrachten. Am 20. Juni 2018 hat die Bundesnetzagentur über die klein­räumige Verschiebung von Trassenkorridoren bei Pilmers­reuth und im Manteler Forst entschieden.
Am 21. Dezember 2018 haben die Vorhabenträger die Unter­lagen nach § 8 NABEG für den Abschnitt ein­gereicht. Die Bundesnetzagentur prüft diese nun auf Vollständigkeit.
Weiterer Ablauf
Sobald die Voll­ständigkeits­prüfung der Bundes­netz­agentur zu einem positiven Ergebnis kommt, wird die Bundes­netzagentur die Träger öffentlicher Belange zur Stellung­nahme auffordern. Die Unterlagen werden dann  ausgelegt und von der Bundesnetzagentur ver­öffent­licht, damit sich die Öffentlichkeit schriftlich oder zur Nieder­schrift bei einer Auslegungs­stelle zu den Trassen­korridoren äußern kann.
Quelle: Bundesnetzagentur
alles einsehbar unter: www.netzausbau.de
Hier geht´s zur Bundesnetzagentur mit der Karte vom aktuellen Planungsstand
Entschieden ist bis jetzt aber noch gar nichts!
In den anschließenden Jahren wird erst der grundstücksgenaue Verlauf beschlossen. Das Projekt zieht sich also noch in die Länge, der Bau soll 2025 abgeschlossen sein!

Das Vorhaben betrifft uns alle, die Böden in unserer Heimat werden schwer belastet, der Grundwasserstand wird drastisch sinken und wir müssen höhere Preise durch das Netzentgelt bezahlen! Daher müssen wir weiter gegen die sinnlose Zerstörung unserer Natur kämpfen. Nur gemeinsam können wir was erreichen!