Einwände bis 12.April 2019 an die Bundesnetzagentur

Bitte reichen Sie Ihre persönliche Stellungnahme gegen die Monstertrasse bis zum 12.4.2019 bei der Bundesnetzagentur ein!
– Entweder per Internet unter: https://www.stromautobahn.de/startseite/konsultation/
– Oder schriftlich am besten per Einschreiben an: Bundesnetzagentur
Referat 803
Postfach 8001
53105 Bonn

Hier ein paar Tips für Ihre Stellungnahme:
Betreff:
Bundesbedarfsplangesetz (BBPIG), Vorhaben 5
Höchstspannungsleitung Wolmirstedt – Isar; Gleichstrom
Abschnitt C – SüdOstLink – Einwendungen

Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen das oben näher Bezeichnete Vorhaben erhebe ich hiermit meine Einwendungen:
* stellen Sie Ihre eigene Betroffenheit dar
* führen Sie Ihre Gründe auf
* geben Sie Ihre Forderungen an
Bitte vergessen Sie Ihren Name und Ihre Unterschrift nicht.

Einwendungsbeispiele:
* fragliche Notwendigkeit / Prüfung von Alternativen
* gesundheitliche Gefahren
* Flächenverbrauch
* Beeinträchtigung des land- und forstwirtschaftlichen Wegenetzes
* Forstwirtschaftliche Belange
* Jagdliche Belange
* Hinweise zum Bodenschutz / Entwässerungsanlagen
* Zerstörung von Grundwasserschichten
* Betroffenheit landwirtschaftlicher Betriebe
* Beweissicherungsmaßnahmen
* Bodenerwärmung / Ertragsverluste
Textbeispiele:
* Die Netzausbauplanung ist völlig überzogen. Ich sehe die Herangehensweise als fachlich falsch, unsozial, naturschädlich, klimaschädlich, überteuert und deshalb als unwirtschaftlich an. Die Notwendigkeit der überdimensionalen Trassen ist nicht zweifelsfrei geklärt und beachtet völlig unzureichend die Ziele und Vorgaben des Klima- und Naturschutzes. Des Weiteren sehe ich die Planungen als völkerrechtswidrig an. Deshalb lehne ich diese Planung ab.
* Da diese Stromtrasse nicht dem Allgemeinwohl dient, sondern dem Profit der Stromkonzerne und Netzbetreiber, lehne ich diese ab. Die Investoren für diese neue Leitung sichern Ihr Kapital mit einer unglaublich hohen Rendite ab , was völlig überzogen und unsozial ist. Die Kosten werden in höchstem Maße völlig rücksichtslos auf alle deutschen Stromkunden umgelegt.
* Diese HGÜ-Trasse soll dem europäischen Stromhandel dienen und ist deshalb nicht akzeptabel, da dies einer dezentralen Energiewende in Deutschland entgegensteht.
* Die erdverkabelten Stromtrassen bedeuten einen ungeheuren Landverbrauch. Grundwasserschichten werden zerstört, Oberflächenwasserströme und Quellen werden unterbrochen, Bodenvermischung und -verdichtung führt zu Drainagewirkung was für die Natur unzumutbar ist!
* Gesundheitliche Auswirkungen auf Menschen und Tiere finden bei der Planung keine Berücksichtigung.
* Die immensen Baumaßnahmen werden den Ertrag auf Feldern und Wiesen in weiträumigen Gebieten entlang der Trasse drastisch verändern. Die Trasse wird wie eine Drainage wirken, wodurch die Böden austrocknen. Durch die geplanten Eingriffe besteht die Gefahr, dass manche Brunnen komplett austrocknen.
*Durch den Bau werden Zufahrtswege für Land- und Forstwirtschaft massiv eingeschränkt.
Kostbare Wälder werden für den Bau der Trasse gerodet wofür anderweitig Ausgleichsflächen für Wälder geschaffen werden müssen. Dafür wird wiederum landwirtschaftliche Nutzfläche in Anspruch genommen.
Beispiele für Fordernungen:
* Ich fordere vor weiteren kostspieligen Planungen bezüglich dieser Trasse, erst die Notwendigkeit durch unabhängige und neutrale Gutachter zweifelsfrei feststellen zu lassen.
* Ich fordere die Prüfung von Alternativen und die Förderung der Forschung in Speichermöglichkeiten, um den sinnlosen Flächenverbrauch zu vermeiden.
* Ich fordere eine unabhängige Prüfung zum Ausschluss gesundheitlicher Folgeschäden bei Menschen und Tieren.
* Ich fordere Beweissicherungsmaßnahmen in Bezug auf Wasser-, Temperatur- und Nährstoffhaushalt der Böden.
* Ich behalte mir Schadensersatzforderungen bei landwirtschaftlichen Ertragsminderungen und weiteren Schäden vor.
* Ich behalte mir Schadensersatzforderungen bei gesundheitlichen Folgeschäden vor.

Hier der Link zum Artikel der Frankenpost bezüglich unserer Info-Veranstaltung am 19.03.2019

Herzlichen Dank an unseren Referenten Harald Köppel vom Bayerischen Bauernverband für den informativen Vortrag.
Herzlichen Dank an unseren Landrat Dr. Oliver Bär für seine Unterstützung. Er hält die verschiedenen BI´s im Landkreis auf dem Laufenden und organisiert trotz seines vollen Terminkalenders regelmäßige Treffen im Landratsamt zum informativen Austausch.