Bei Altmaier in Redwitz an der Rodach

Einige Mitglieder unserer BI waren am 16.11.2018 in Redwitz (Lkr. Lichtenfels) beim Besuch von  Peter Altmaier auf seiner Netzausbautour durch Franken.
Herzlichen Dank an die aktiven Mitglieder, dass Sie sich Zeit genommen haben, unsere Meinung dort zu vertreten.
Auch der BR war wieder vor Ort und berichtete in der Frankenschau aktuell: hier geht´s zur Frankenschau vom 16.11.18

Bundesminister Altmaier erklärte, dass es in der heutigen Zeit deutlich mehr Transportleitungen benötige. „Früher wurde die Energie dort erzeugt, wo sie auch genutzt wurde“, sagt Altmaier. Doch wegen des Ausstiegs aus der Atom- und Kohleenergie werde der Strom aktuell hauptsächlich im Norden gewonnen – Stichwort Windkraft. Und dieser Strom müsse eben nach Süddeutschland transportiert werden.
Die Lösung liege laut den Forderungen einiger Aktionsbündnisse darin, den Strom regional zu erzeugen. „Sie haben mich auf ihrer Seite, wenn sie den Strom selbst erzeugen wollen“, erklärt Altmaier den Redwitzern. Doch auch hier stößt er auf Widerstand: „In Bayern wollen sie aber die Windräder auch nicht.“ – uns in Oberfranken kann man die Windräder hinstellen…
Konkrete Pläne oder Änderungen konnte Altmaier nicht nennen. Bei seinem Besuch ging es hauptsächlich darum, die Anliegen der Anwohner und der lokalen Politiker aufzunehmen.
Neben Redwitz waren Vertreter verschiedener BI´s und Anwohner aus Neuensorg (Landkreis Kulmbach) und Schwandorf (Oberpfalz) vor Ort.

 

Schon am Vortag war der Bundesminister in Schmlakalden zu Besuch. Dort protestierten gut 200 Bürger gegen die umstrittenen Stromleitungen. Sie empfingen ihn mit Pfiffen und Buh-Rufen. Gegen Ende der Veranstaltung hat Altmaier als erster Bundespolitiker öffentlich zugegeben, dass durch den Südlink eben nicht nur Ökostrom von Nord- nach Süddeutschland transportiert werden solle. Sondern jeder mögliche Strom von Nordeuropa in den Süden. Und damit ein dickes Geschäft gemacht wird. Er vertrat weiterhin die Meinung, dass die Stromtrasse notwendig sei, sicherte aber zu, dass alle Einwände geprüft würden.